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Christina Werner

über „LIGHTS“ von Dan Flavin
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Das vorliegende Abstract beschäftigt sich mit einem Auszug aus dem
Ausstellungskatalog „Lights“ von Dan Flavin, erschienen 2012.
Dan Flavins Arbeiten befassen sich mit dem Ausgangsgegenstand der
Leuchtstoffröhre, durch deren Neuinszenierung und Entfernung aus dem
gewohnten kommerziellen Umfeld ihre Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen
soll. Durch die Positionierung seiner Lichtarbeiten erreicht er ein Auflösen
der Grenzen zwischen Raum, Werk und Betrachter. Er entwickelt den Begriff des „image-objects“, was die Gleichzeitigkeit von Bild und Objekt seiner Werke ausdrücken soll. „The diagonal of May 25“ war Flavins erstes Objekt der luminösen Selbstinszinierung.
Er entfremdete den Alltagsgegenstand der Leuchtstoffröhre zur Kunst. Flavin verzichtet bei seiner Lichtkunst gänzlich auf Wort und Schrift. Er schafft es dennoch die Leuchtstoffröhren als Sinnbild fortschreitender Industrialisierung und ihre Funktion als wareninszinierende Alltagsobjekte darzustellen.

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Alissa Thiesmeier

über „LIGHTS“ von Dan Flavin
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Dan Flavin verwendet für seine Kunst handelsübliche Leuchtstoffröhren,
die er mit enormer Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten einsetzt.
Seine Installationen verdeutlichen eine neue Nüchternheit, seine Werke
können gleichzeitig sowohl als Bild, als auch als Objekt wahrgenommen
werden. In diversen Projekten aus den 60ern realisiert er Projekte, die mit einfachen
Kompositionen und minimalem Lichteinsatz einen neuromantischen
Eindruck vermitteln. Auch schärfen sie das Bewusstsein der kommerziellen Lichtverwendung.
Hierbei verzichtet der Minimalist Flavin auf den Einsatz von Worten und
Sätzen in seiner Kunst. Sein schriftlicher Bezug spiegelt sich ausschließlich in den Widmungen
seiner Werke wieder, die er an Geistesgrößen, Politiker und militärische
und politische Opfer richtet. Im Rahmen mehrerer Ausstellungssituationen bewies er einen präzisen
Umgang mit Raumfolgen und Architekturkonzepten. Ihm gelang es auch
schwierige Raumsituationen angemessen an seine Installationen anzupassen
und den Raum neu zu interpretieren. Hierbei unterstützte ihn sein offenes und konsequentes Konzept mit den
fluoreszierenden Röhren, das er immer präzise Zeichnungen unterstützte.

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Stromkastenprojekt

von Aline Kreme und Eleni Diamanti
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MICHAEL REYNOLDS BAUT HÄUSER, DIE VÖLLIG AUTARK FUNKTIONIEREN. DIE BEWOHNER KÖNNEN SICH KOMPLETT SELBST VERSORGEN. SIE SIND NICHT MEHR AUF DIE GESELLSCHAFT ANGEWIESEN – NICHT AUF POLITISCHE ENTSCHEIDE. BEIM STROMKASTENPROJEKT WIRD DER GESELLSCHAFT DIE HAUPTROLLE ÜBERTRAGEN. DIE MENSCHEN FINDEN ZURÜCK ZUR SELBSTVERSORGUNG. DINGE SELBST IN DIE HAND NEHMEN. DEN STADTRAUM ZURÜCKEROBERN. DER ABHÄNGIGKEIT ENTGEGENWIRKEN. IN BEIDEN FÄLLEN WERDEN MATERIALEN VERWENDET, DIE IM ÜBERFLUSS VORHANDEN SIND. SIE SIND FÜR JEDEN ZUGÄNGLICH. PET-FLASCHEN, AUTOREIFEN, PALETTEN BILDEN DEN GRUNDSTEIN IN REYNOLDS ARCHITEKTUR UND DAS GERÜST FÜR DAS STROMKASTENPROJEKT.

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Regular Stairs

von Ann-Katrin Olesch und Steffi Klapper
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Wer kennt sie nicht? Diese endlos steilen dunklen Treppenauf- und Abgänge zu den Bahnsteigen am Deutzer Bahnhof. Wer fühlt sich da schon wohl? Es herrscht ein weitestgehend unangenehmes Durcheinander von hektischen Menschen. Wir wollen mit einfachen Mitteln Ordnung schaffen!

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Über Sanaa

von Hanna Bonekämper und Caroline Steffen
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Minimal. Reduziert. Weiß

Sanaa schafft es mit nur wenigen immer gleichen Materialien und mit nur einer Farbe: Weiß, ihrer Architektur einen Ausdruck zu verleihen, der trotz der Reduzierung des Materials und gerade dewegen immer anders ist und immer passend für die jeweilige Situation.

Die Dekoration nimmt sich zurück und Sanaa lässt jeden Raum für sich alleine wirken. Ohne das die Raumwirkung von anderen Elementen verfälscht wird. Jedes Gebäude, jeder Raum und die damit verbundenen Bedingungen wie Licht und Schatten kommen in reinster Form zur Geltung, da Sie unverfälscht sind.

Da sie durch die Farbe weiß so wiedergegeben werden, wie sie auch wirklich sind.

Das ist die eigentliche Essenz. Ein unverfälschtes Raumgefühl. Ein Raum der für sich steht. Ein Raum der mit so wenig Mitteln so viel Ausdruck hat.

Sanaas Konzept ist interessant und inspirierend, da sie eine konkretes Ziel verfolgen und mit jedem neuen Projekt aufs neue ihr Ziel vor Augen haben und mit jeder neuen Situation, neue Möglichkeiten entwickeln diesen bestimmten Ausdruck in ihren Werken zu erreichen.

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Über YVES KLEIN

von Hanna Bonekämper und Caroline Steffen
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Abstrakt. Monochrom. Poetisch. Experimentierfreudig. Anders.
All dies sind Begriffe, die jedem in den Kopf schießen wenn man sich mit Yves Klein auseinandersetzt. Klein verliert sich in einer Farbe, einer Monochromie, die er sich zu eigen macht. Er schafft Hingabe eine vielfalt von Kunstwerken.
Die Herangehensweise: ein fixes Konzept. Monochromie. Aber doch so frei und vielfältig. So einfach aber doch komplex. Ultramarin Blau.
Ultramarin Blau. Klein begeistert sich für die Farbe und verliert sich in ihr. Durch verschiedenste Techniken der Kunst und Installationskunst schafft er es den Betrachter die Tiefe dieser Farbe spüren zu lassen.
Er hat es geschafft, diese Farbe so zu festigen, dass sie immer mit ihm verbunden wird.
Das inspiriert mich. Eine starkes Konzept. Eine Begeisterung. Viel Freiheit. Viele Darstellungsmöglichkeiten. Viel Interpretationsspielraum.
Eine Persönlichkeit.

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Hülle

von STELLA BAIKOWSKI und NATASCHA BAUER
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Eine Hülle kündigt das darunter Verborgene an, weist aber zudem eine eigene, sehr starke ästhetische Wirkung auf. Sie homogenisiert die Oberflächen des verhüllten Objekts und hebt seine Form, seine Kubatur und seine Konturen hervor – dekorative und funktionale Elemente verschwinden. Nach der Enthüllung des Objekts, ist zwar das gleiche Objekt zu sehen, der Beobachter sieht es jedoch mit einem neuen Blick. Auch wenn der Beobachter nichts Neues unter der Hülle erwartet, so hofft er doch auf etwas mehr, als er in seiner Erinnerung an das verhüllte Objekt gespeichert hat. Das Wesen des Objekts wird nicht ohne Weiteres offenbaren wobei dessen Existenz erst durch die Verhüllung wahrgenommen wird.

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LEAR is looking for a tutor

Das Laboratory for Experimental Architecture, Art and Research sucht zum Wintersemester 2015/16 eine studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft mit Tutorium im Bereich Teaching und Research.

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Die Ecke

Manuel Moldenhauer und Andre Classen untersuchen verschiedene Formen von Ecksituationen.

Spielen

von Maxime Kaspers und Thomas Martin
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Spielen

Nachdem ein grobes Konzept seitens der TeilnehmerInnen festgelegt wurde, das sowohl inhaltlich überzeugt, als auch realisierbar erscheint, soll dieses in Form von Variationen und bewusstem Umdenken geprüft und hinterfragt werden. Es wird das Experiment, bestehend aus einer konkreten Fragestellung, einem Versuchsaufbau und der Durchführung, als Entwurfswerkzeug eingeführt. Ziel ist es, spielerisch Varianten zu generieren und die Haltung zum Entwurf zu stärken.

Der Keller

von Nathalie Hans und Sophie Krämer
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Unort

von Dilan Vural und Niklas Möller
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Menschen verachtend.
Wenn Erschließung herrscht.
Von Menschen geformt.
Von Menschen gehasst.
Unter Zwang genutzt.
Wieder der Natur.
Wieder den Menschen.
Durch Zeitdruck geprägt.
Fern der Ruhe.
Ohne Wahrnehmung kein Wert.
Reize verblassen.
Unort.
Unmenschlich.

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UNORTE

von Stella Baikowski und Natascha Bauer
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Unorte sind Räume, die mono-funktional genutzt
werden. An ihnen verweilt man nicht oder hält sich
einen längeren Zeitraum auf. Zu ihnen geht man hin und
von ihnen geht man wieder zurück ohne sie zu realisieren
ohne, dass unser Gedächtnis sie verarbeitet. Man
könnte sie auch als Übergangsräume bezeichnen,
welche für einen längeren Aufenthalt nicht geplant
wurden. Es können Lücken im urbanen Stadtgefüge sein,
die für uns vielleicht nur deshalb sichtbar sind wegen
ihrer mangelnden Aufenthaltsqualität.
Sie sind Teil der Welt der Reisenden, der, die nicht
verweilen. Sie entstammen der Welt ohne Wurzeln, ohne
Geschichte, ohne Prägung, ohne Qualität. Sie existieren
neben uns und begegnen uns nur, wenn wir sie
hinterfragen.

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Flora

Der botanische Garten der Stadt Köln umfasst 10.000 Pflanzanearten aus aller Welt. Sie bieten interessante Motive um sich zeichnerisch mit organischen Formen und den gewachsenen Konstruktionen der Natur auseinander zu setzen.

Die Übung ‚Flora‘ fördert zeichnerische Kommunikation in der Zweiergruppe. Es müssen genaue Absprachen über Ausschnitt, Positionierug, Zeichentechnik und Konzept getroffen werden.

Das Arbeiten an einem Motiv in der dialogischen Situation ermöglicht den Studierenden ihre eigenen Fähigkeiten um die des Partners zu erweitern und gemeinsam ein starkes Konzept zu visualisieren.

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THE LAND Kickstarter Campaign

Join us in building the studio residency, the first permanent structure at the land foundation, an artist residency in Thailand.

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Andreas Porzelt

schreibt darüber Entscheidungen zu treffen. Köln – 2013
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„In any moment of decision the best thing you can do is the right thing, the next best thing is the wrong thing, and the worst thing you can do is nothing“ -Theodore Roosevelt-

Our lifes are based on making decisions. Every day people struggle to do things right, not knowing whats rigth or wrong but believing to make appropriate choices. But even if there is a right or wrong, how can we possibly know?

We assume, that the free will is a human ability, to decide, when several options are given. But our self-determination, our freedom and our self reliance is influenced by surrounding conditions, that we can not control. So we have to distinguish two certain events.

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Rampenlicht

Ein Projekt von Eva Westerfeld, Henri Hoffrogge und Julian Mönig. Köln – 2013
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Was ist das hier für ein Ort? Mitten im Grünen, es ist Frühling. Überall sind Menschen – nur hier nicht. Eine Rampe windet sich in elegantem Schwung vom Park hoch zu einer großen Brücke; in der Mitte ein verlassenes Häuschen. Die Scheiben sind eingeschlagen. Im Inneren ein paar alte Toiletten, Bierflaschen und vor allem viel Müll. Auch die Rampe wird kaum genutzt. Vereinzelt läuft eine Person herauf, jemand rollt mit dem Fahrrad herunter, die Bremsen quietschen. Aber zumeist sieht man niemanden. Warum?
Eigentlich ein schöner Ort. Fast skulptural. Man könnte doch mehr daraus machen, ihn wieder ins Licht rücken. Nur wie? Vielleicht könnte man ihn umschließen. Räumlicher werden lassen, Eins werden lassen. Aufmerksamkeit wecken. Ob die Menschen ihn dann stärker wahrnehmen? Lässt sich so etwas neues aus diesem Ort machen? Muss es überhaupt etwas Neues sein? Vielleicht birgt der Ort auch ungeahnte Qualitäten, die es bloß zu betonen gilt. Was werden die Menschen, die Stadt damit tun?
Wir geben der Rampe ein Gesicht – eine Rampe im Rampenlicht.

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Hybrid

Ergebnisse aus der Übung.

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Abgabe DUO

von André Classen und Manuel Moldenhauer
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Ort ist in erster Linie ein neutraler Begriff.
Ein Ort bedingt eine drei dimensionalen Raum
mit einer festen Gestalt.
Dieser Raum weißt immer eine Funktion bzw.
einen Nutzen auf, durch den der Ort lebendig wird
und eine Identität erhält.

Unort ist zunächste ein negativ behafteter Begriff.
Er ist gänzlich vom Menschen geschaffen,
da es in der Natur keine Unorte gibt.

Wie auch der Ort beansprucht der Unort einen
drei dimensionalen Raum, welcher jedoch
durch nachteilige Proportionen, fehlendes Licht
und Luft, sowie Schmutz und Lärm
unvorteilhaft beeinflusst werden kann.

Diese Parameter haben meist eine fehlende
bzw falsche Funktion des Unortes zur Folge.
Umgekehrt kann ein Ort auch durch die oben
genannte fehlende oder falsche Funktion
zu einem Unort werden.
Letztendlich definiert sich der Unort jedoch
durch die subjektive Wahrnehmung

blowup

Blowup

Die Aufgabe bezieht sich inhatlich auf das vorangegangene Projekt „MIMESIS“, also der filmischen Auseinandersetzung mit dem Thema Abbild.

Innerhalb dieser Aufgabe wird das Medium Zeichnung thematisiert. Mittels einer Abfolge von drei Bildern soll eine Geschichte erzählt bzw. ein Konzept verdeutlicht werden. Außerdem wird die Fähigkeit erarbeitet, eine Wendung zu formulieren, also ein essenzieller Part des Storytelling trainigt. Die Restriktion das Konzept innerhalb des Tryptichons zu erkären, zwingt die Teilnehmer sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Besonderes Gewicht hat hier der Aspekt der zeichnerischen Stilistik und der Bildkomposition, sowohl der einzelnen Zeichungen als auch des Tryptichons als Gesamtkunstwerk.

Ziel ist es, dem Betrachter bildlich sukzessive nähere Informationen des entwickelten Konzeptes zugänglich zu machen und den Kern der Idee herauszuschälen.

BEITRAGSBILD_TEMPLATE_FUER_PHOTO

Abgabe Duo

von Hanna Bonekämper und Caroline Steffen
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die definition eines ortes – sie fällt schwer zuerst. nur selten machen wir uns gedanken über das, was uns umgibt.

jeder versteht unter dem begriff ,ort‘ etwas anderes. es kann die kleine stadt sein, in der man aufgewachsen ist. es kann der park sein, durch den man gerne spaziert. oft wird der begriff auch mit ,platz‘ auf eine ebene gestellt. stadt, position, stelle, raum und siedlung sind begriffe, die ebenfalls präsent sind.

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Abgabe Duo

von Lina Geitner, Michelle Michalek und Aline Virginia Ackermann
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Ein Ort ist ein Raum, der sich selbst durch seine spezifischen Eigenschaften auszeichnet und sich somit durch eben diese auch von seiner direkten wie auch weitläufigen Umgebung abgrenzt. bzw. differenziert. Diese Abgrenzung und subjektive Einordnung der Unterscheidung von Raum und Ort erfolgt in jedem selbst, initiiert durch besondere Gegebenheiten, die Assoziationen und Emotionen auslösen.

Ein Unwort ist ein Ort, dessen Komposition, Stimmung, Aura & Eigenschaften durch menschliches Verunstalten nicht länger harmonisch in sich selbst funktioniert. Sie können emotionale Extremzustände wie Abneigung, Angst, Ekel und Fluchtreflexe auslösen.

BEITRAGSBILD_TEMPLATE_FUER_PHOTO_DOPPELTE_GROESSE_DUO

Abgabe Duo

von Marcello Bramigk Bonon und Andreas Smets—————————————————————-

Es ist ein UnOrt, weil es fremd ist. Es ist fremd, weil es unangenehm ist. Es ist unangenehm, weil es beängstigend ist. Es ist beängstigend, weil es leer ist. Es ist leer, weil es qualitätslos ist.

Es ist qualitätlos, weil es ungenutzt ist. Es ist ungenutzt, weil es ein UnOrt ist. Ein Un-Ort ist ein subjektiver Raum/Ort der durch Wahrnehmungen von Personen beeinflußt wird. Nicht nur vorhandene Objekte an diesem Ort, sondern auch die von Leuten interpretierten Elemente können den Raum/Ort stark verändern.

Es ist ein Ort, weil es vertraut ist. Es ist vertraut, weil es angenehm ist. Es ist angenehm, weil es einlandend ist. Es ist einladend, weil es belebt ist. Es ist belebt, weil es qualitätsvoll ist. Es ist qualitätsvoll, weil es genutzt ist.

Es ist genutzt, weil es ein Ort ist. Ein Ort ist nicht nur ein subjektiver,sondern auch ein obejktiver Raum/Ort, der durch seine struktur und regeln Qualität aufweißt

BEITRAGSBILD_TEMPLATE_FUER_PHOTO_DOPPELTE_WASBINICH

Was bin Ich?

Der Einstieg in das künstlerisch-experimentelle Entwerfen bildet die Auseinandersetzung mit der Fragestellung, was die TeilnehmerInnen studieren und mit welcher Zielsetzung sie dieses Ziel verfolgen. Die Auseinandersetzung soll schriftlich festgehalten werden.

Diese erste Übung dient in mehreren Hinsichten dem Kennenlernen.

Die Begriffe ARCHITEKTUR oder DESIGN dürfen dabei nicht verwenden werden. Die Übung konfrontiert die TeilnehmerInnen im Rahmen des künstlerisch-Experimentellen Entwerfens das erste Mal mit der Herausforderung mit Synonymen, Abstraktion und Metaphern umzugehen.

Es soll ausserdem visuell dargelegt werden, was die TeilnehmerInnen ästhetisch und gestalterisch interessiert.

Ziel ist es, die Erkentnisse im Rahmen einer Pecha Kucha Präsentation vorzutragen.

In der Auseinandersetzung mit der Aufgabe kommt es daher zu einer Form von Selbstrefelektion. Durch die Präsentation innerhalb der Gruppe bekommen alle Mitglieder gegenseitige Einblicke und die Lehrenden können zukünftig auf angesprochene Themenbereiche eingehen. Zudem werden die handschriftlichen Texte aller Studierenden im Anschluss als ein gemeinsames Dokument zusammengefasst und allen zur Verfügung gestellt – ein Abbild der Gruppe entsteht.

BEITRAGSBILD_TEMPLATE_FUER_LEIERKASTEN

Leierkasten

Video Recap I & II

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Features

Das Thema „Features“ arbeitet mit dem Prinzip der Beobachtung und der Fokussierung. Die TeilnehmerInnen setzen sich gegebenüber und fangen an gegenseitig vorgegebene Körperregionen vom Torso aufwärts zu zeichnen. Durch das wechselseitige Zeichnen entsteht eine besondere Form der Dialogsituation. Zum Prozess gehört unter anderem die Verständigung darauf, ob im Wechsel oder gleichzeitig gezeichnet werden soll.
Durch die intime Situation werden die Beobachtenden zu Beobachteten.
Ziel hierbei ist es nicht nur charakteristische Merkmale des Gegenübers zeichnerisch heraus zu stellen, sondenr auch die Techniken des Gegenübers wahrzunehmen und eventuell für sich zu nutzen.

DUO

Abgabe Duo

von Shehrazade Mahassini und Neriman Büyükkasap—————————————————————-

Un-Ort. Nehmen wir als Beispiel die Geduld. Das Gegenstück ist die Ungeduld. Es gibt ungeduldige Menschen, die aufgrund verschiedener Tatbestände keine Geduld haben, sei es auf Grund Ihres Temperaments oder durch einen Zeitdruck, es aber lernen könnten, wenn sie die Richtige Umgestaltung erhalten würden, sich Ihrer Umgebung anpassen und ändern oder lernen wollen würden mit der Geduld zurecht zukommen.

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Stroboskop

Beim Stroboskop geht es um den schnellen Wechsel der Szenarien. Für jedes Motiv stehen 60 Sekunden Zeit zur Verfügung. Die Übung soll die Fähigkeit der Hand-Auge Koordination schulen und es den Übenden ermöglichen, schnell Strukturen zu erfassen und sich diese einzuprägen.

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Tools

Zunächst lernen die Studierenden verschiedene Tools in Form unterschiedlicher Medien kennen, mit deren Hilfe sie ihre Ideen darstellen können.

Sie erforschen experimentell deren Stärken, Qualitäten und Restriktionen und sind schließlich in der Lage, sie für das eigene Konzept zu nutzen.

Die Medien werden bewusst (von Aufgabe zu Aufgabe) gewechselt um zu verdeutlichen, dass der konstante Fokus auf der konzeptuellen Ebene liegt, es also darum geht Geschichten zu formulieren und diese im Rahmen unterschiedlicher medialer Terrains zu manifestieren.

Erst im Zweiten Schritt, also im zweiten Semester, werden die erlernten Fähigkeiten auf Raum und Architektur übertragen.

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Leierkasten Ausstellung

Die textliche Ebene des Gedichts wird als bewusste akustische Komposition weiterentwickelt.

Somit wird ein Konzept auf tonaler Ebene formuliert und anschließend in Form einer Maschine technisch konstruiert.

Hier treffen die Aspekte Technik/Funktion und Kunst aufeinander. Eine große Bedeutung kommt auch hier der Präsentation als Performance zu.

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SCENERY

Auf einer erhöhten Fläche mit den Abmessungen 1.20m x 2.80m platzieren sich drei Studierende in verschiedenen Positionen und Körperhaltungen, die sie für die Dauer von 10 Minuten beibehalten. Die Gruppe ist um die Erhöhung herum verteilt und zeichnet die wechselnden Akteure.

‚Scenery‘ thematisiert das Zeichnen menschlicher Körper in verschiedenen Haltungen sowie als Details in Form von Händen, Füßen, Stoffen, oder der Haare. Die zeitliche Einschränkung und der stetige Wechsel halten das Zeichnen dynamisch. Von den Akteuren ist bei den Szenerie, die sie für 10 Minuten formen, Kreativität gefragt.

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Ausstellung Koepfe

Es handelt sich hier um eine plastische Arbeit im Maßstab 1:1, bei der Inhalte in dreidimensionale Formen übersetzt werden.

Die Studierenden sollen innerhalb eines Selbstbildnisses persönliche Eigenschaften und charakteristische Merkmale skulptural formulieren.

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Hybrid

Die Auseinandersetzung „Hybrid“ baut stark auf den gewonnenen Grundlagen des ersten Semesters auf und fordert zusätzlich verstärkt die Fähigkeit Räume dreidimensional zu erfassen und zweidimensionale Strukturen und Elemente zu verräumlichen. 

Durch die Hybridisierung der beiden Dimensionen und deren Inhalt entstehen teilweise vollkommen neue Szenarien. Es können bei dem Prozess der Verschmelzung ganz unterschiedliche Annäherungen stattfinden. Es ist möglich Elemente aus dem Realraum entweder vollständig oder nur partiell zu substituieren.

Es ist vollkommen offen ob dabei die komplette Bildwelt in die Komposition transferiert wird, oder nur ausgewählte Strukturen.Maßstäbliche Veränderungen sind ebenso möglich, wie die Anpassung der Perspektive. Auch der Entwurf neuer Körper mit ausgewählten Elementen aus der zweiten Dimension, oder das Bilden additiver Strukturen kann Konzept der Auseinandersetzung sein.

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Duo

Der bereits erlernte und erprobte Einsatz konkreter Medien wird nun auf einen neuen Kontext und eine spezifische Aufgabenstellung bezogen. Die Studierenden entscheiden selbst bezüglich ihrer angestrebten Aussage, welches Medium sie wählen. Als erster Schritt eines fortlaufenden Realisierungsprojektes beschäftigen sie sich mit der theoretischen, textlichen Ebene in Form der Definition des ‚Unortes‘ und wenden diese anschließend an, um einen realen Ort zu finden der auf sie zutrifft. Im Entwurf einer räumlichen Intervention, die aus der Analyse des Ortes erwachsen soll, sind inhaltlich-konzeptuelle sowie räumlich-gestalterische Entwurfsfähigkeiten gefragt.

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Mimesis

Die Studierenden beschäftigen sich zum ersten Mal mit dem Medium Film/Video.

Sie lernen die Technik sowie die damit einhergehenden unbegrenzten Möglichkeiten des Stopmotionfilms kennen.

Die Technik sowie die zeitliche Beschränkung auf 45 Sekunden zwingen zu einem schlüssigen Konzept sowie bewussten Umgang mit Anfang und Ende.

Eine wichtige Rolle spielt auch die tonale Ebene, also der bewusste Einsatz von Tönen, Geräuschen oder Musik.

Best Of

Das „Best Of“ zeigt im Schnelldurchlauf eine visuelle Zusammenfassung aller Werke des Wintersemesters 2014/2015 an der Unit.

Köpfe

Es handelt sich hier um eine plastische Arbeit im Maßstab 1:1, bei der Inhalte in dreidimensionale Formen übersetzt werden.

Die Studierenden sollen innerhalb eines Selbstbildnisses persönliche Eigenschaften und charakteristische Merkmale skulptural formulieren.

LEIERKASTEN

Leierkasten

Aufbauend auf der vorherigen Aufgabe „Was ist Farbe“, in der Sie den Raum durch den abstrakten Einsatz von Farbe und mittels des gesprochenen Wortes beschreiben sollten, entwickeln Sie nun einen Klangraum der gezielt mit Ihrem Gedicht arbeiten soll.

Überlegen Sie sich, wie Sie einen auditiven Kontext für Ihr Gedicht komponieren. Welche Töne (hoch, tief, etc.) und Geräusche (Rascheln, Klingeln, etc.) benötigen Sie dazu und wie erzeugen Sie diese? Wird Ihr Klangraum zu einem regelrechten Musikstück verdichtet, oder tauchen die Töne eher fragmentiert auf? Bauen Sie eine Maschine, die diese Töne und Geräusche erzeugt.

Die Komposition aus Gedicht und Klangraum soll mittels einer Performance bei der nächsten Veranstaltung vor der Klasse vorgestellt werden. Sowohl bezogen auf die Komposition, als auch bezogen auf die Maschine, soll die Konzeptebene im Fokus stehen. Überlegen Sie sich also z.B., ob die Maschine einen Blick auf ihr Inneres zulässt, oder ob sie im Sinne eines Leierkastens die bloße Fassade in den Vordergrund stellen.

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OFF THE GRID

An artist’s refuge in post-rural Thailand
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The Habitat Unit, TU Berlin in collaboration with the architects and curators Nikolaus Hirsch and Michel Müller (Frankfurt), the artists Rikrit Tiravanija and Kamin Lertchaiprasert (Thailand) as well as the Unit Lear and the Bauhaus Foundation Dessau.

>> http://habitat-unit.de


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