DUO

Der Keller

von Nathalie Hans und Sophie Krämer
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Unort

von Dilan Vural und Niklas Möller
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Menschen verachtend.
Wenn Erschließung herrscht.
Von Menschen geformt.
Von Menschen gehasst.
Unter Zwang genutzt.
Wieder der Natur.
Wieder den Menschen.
Durch Zeitdruck geprägt.
Fern der Ruhe.
Ohne Wahrnehmung kein Wert.
Reize verblassen.
Unort.
Unmenschlich.

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UNORTE

von Stella Baikowski und Natascha Bauer
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Unorte sind Räume, die mono-funktional genutzt
werden. An ihnen verweilt man nicht oder hält sich
einen längeren Zeitraum auf. Zu ihnen geht man hin und
von ihnen geht man wieder zurück ohne sie zu realisieren
ohne, dass unser Gedächtnis sie verarbeitet. Man
könnte sie auch als Übergangsräume bezeichnen,
welche für einen längeren Aufenthalt nicht geplant
wurden. Es können Lücken im urbanen Stadtgefüge sein,
die für uns vielleicht nur deshalb sichtbar sind wegen
ihrer mangelnden Aufenthaltsqualität.
Sie sind Teil der Welt der Reisenden, der, die nicht
verweilen. Sie entstammen der Welt ohne Wurzeln, ohne
Geschichte, ohne Prägung, ohne Qualität. Sie existieren
neben uns und begegnen uns nur, wenn wir sie
hinterfragen.

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Rampenlicht

Ein Projekt von Eva Westerfeld, Henri Hoffrogge und Julian Mönig. Köln – 2013
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Was ist das hier für ein Ort? Mitten im Grünen, es ist Frühling. Überall sind Menschen – nur hier nicht. Eine Rampe windet sich in elegantem Schwung vom Park hoch zu einer großen Brücke; in der Mitte ein verlassenes Häuschen. Die Scheiben sind eingeschlagen. Im Inneren ein paar alte Toiletten, Bierflaschen und vor allem viel Müll. Auch die Rampe wird kaum genutzt. Vereinzelt läuft eine Person herauf, jemand rollt mit dem Fahrrad herunter, die Bremsen quietschen. Aber zumeist sieht man niemanden. Warum?
Eigentlich ein schöner Ort. Fast skulptural. Man könnte doch mehr daraus machen, ihn wieder ins Licht rücken. Nur wie? Vielleicht könnte man ihn umschließen. Räumlicher werden lassen, Eins werden lassen. Aufmerksamkeit wecken. Ob die Menschen ihn dann stärker wahrnehmen? Lässt sich so etwas neues aus diesem Ort machen? Muss es überhaupt etwas Neues sein? Vielleicht birgt der Ort auch ungeahnte Qualitäten, die es bloß zu betonen gilt. Was werden die Menschen, die Stadt damit tun?
Wir geben der Rampe ein Gesicht – eine Rampe im Rampenlicht.

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Abgabe DUO

von André Classen und Manuel Moldenhauer
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Ort ist in erster Linie ein neutraler Begriff.
Ein Ort bedingt eine drei dimensionalen Raum
mit einer festen Gestalt.
Dieser Raum weißt immer eine Funktion bzw.
einen Nutzen auf, durch den der Ort lebendig wird
und eine Identität erhält.

Unort ist zunächste ein negativ behafteter Begriff.
Er ist gänzlich vom Menschen geschaffen,
da es in der Natur keine Unorte gibt.

Wie auch der Ort beansprucht der Unort einen
drei dimensionalen Raum, welcher jedoch
durch nachteilige Proportionen, fehlendes Licht
und Luft, sowie Schmutz und Lärm
unvorteilhaft beeinflusst werden kann.

Diese Parameter haben meist eine fehlende
bzw falsche Funktion des Unortes zur Folge.
Umgekehrt kann ein Ort auch durch die oben
genannte fehlende oder falsche Funktion
zu einem Unort werden.
Letztendlich definiert sich der Unort jedoch
durch die subjektive Wahrnehmung

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Abgabe Duo

von Hanna Bonekämper und Caroline Steffen
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die definition eines ortes – sie fällt schwer zuerst. nur selten machen wir uns gedanken über das, was uns umgibt.

jeder versteht unter dem begriff ,ort‘ etwas anderes. es kann die kleine stadt sein, in der man aufgewachsen ist. es kann der park sein, durch den man gerne spaziert. oft wird der begriff auch mit ,platz‘ auf eine ebene gestellt. stadt, position, stelle, raum und siedlung sind begriffe, die ebenfalls präsent sind.

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Abgabe Duo

von Lina Geitner, Michelle Michalek und Aline Virginia Ackermann
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Ein Ort ist ein Raum, der sich selbst durch seine spezifischen Eigenschaften auszeichnet und sich somit durch eben diese auch von seiner direkten wie auch weitläufigen Umgebung abgrenzt. bzw. differenziert. Diese Abgrenzung und subjektive Einordnung der Unterscheidung von Raum und Ort erfolgt in jedem selbst, initiiert durch besondere Gegebenheiten, die Assoziationen und Emotionen auslösen.

Ein Unwort ist ein Ort, dessen Komposition, Stimmung, Aura & Eigenschaften durch menschliches Verunstalten nicht länger harmonisch in sich selbst funktioniert. Sie können emotionale Extremzustände wie Abneigung, Angst, Ekel und Fluchtreflexe auslösen.

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Abgabe Duo

von Marcello Bramigk Bonon und Andreas Smets—————————————————————-

Es ist ein UnOrt, weil es fremd ist. Es ist fremd, weil es unangenehm ist. Es ist unangenehm, weil es beängstigend ist. Es ist beängstigend, weil es leer ist. Es ist leer, weil es qualitätslos ist.

Es ist qualitätlos, weil es ungenutzt ist. Es ist ungenutzt, weil es ein UnOrt ist. Ein Un-Ort ist ein subjektiver Raum/Ort der durch Wahrnehmungen von Personen beeinflußt wird. Nicht nur vorhandene Objekte an diesem Ort, sondern auch die von Leuten interpretierten Elemente können den Raum/Ort stark verändern.

Es ist ein Ort, weil es vertraut ist. Es ist vertraut, weil es angenehm ist. Es ist angenehm, weil es einlandend ist. Es ist einladend, weil es belebt ist. Es ist belebt, weil es qualitätsvoll ist. Es ist qualitätsvoll, weil es genutzt ist.

Es ist genutzt, weil es ein Ort ist. Ein Ort ist nicht nur ein subjektiver,sondern auch ein obejktiver Raum/Ort, der durch seine struktur und regeln Qualität aufweißt

DUO

Abgabe Duo

von Shehrazade Mahassini und Neriman Büyükkasap—————————————————————-

Un-Ort. Nehmen wir als Beispiel die Geduld. Das Gegenstück ist die Ungeduld. Es gibt ungeduldige Menschen, die aufgrund verschiedener Tatbestände keine Geduld haben, sei es auf Grund Ihres Temperaments oder durch einen Zeitdruck, es aber lernen könnten, wenn sie die Richtige Umgestaltung erhalten würden, sich Ihrer Umgebung anpassen und ändern oder lernen wollen würden mit der Geduld zurecht zukommen.

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Duo

Der bereits erlernte und erprobte Einsatz konkreter Medien wird nun auf einen neuen Kontext und eine spezifische Aufgabenstellung bezogen. Die Studierenden entscheiden selbst bezüglich ihrer angestrebten Aussage, welches Medium sie wählen. Als erster Schritt eines fortlaufenden Realisierungsprojektes beschäftigen sie sich mit der theoretischen, textlichen Ebene in Form der Definition des ‚Unortes‘ und wenden diese anschließend an, um einen realen Ort zu finden der auf sie zutrifft. Im Entwurf einer räumlichen Intervention, die aus der Analyse des Ortes erwachsen soll, sind inhaltlich-konzeptuelle sowie räumlich-gestalterische Entwurfsfähigkeiten gefragt.


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