POEM

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Kurt Lewin – Kriegslandschaft

 
Hügel und Tal,
Die Grenze der Gegend,
rauchiger Stahl
verblichen im Nebel.

Die Landschaft formt den Raum,
obgleich das Erlebte
Ersichtlich scheint
oder doch in weiter Ferne bleibt.

Ein Gegenstand
in Frieden ummantelt,
bleibt doch ein Leben lang
im Gefecht verankert.

 
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DIE POETIK DES RAUMES

denken mit Gaston Bachelard

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„[D]EM HAUS IST ES ZU DANKEN, DASS EINE GROßE ANZAHL UNSERER ERINNERUNGEN >UNTERGEBRACHT< SIND, UND WENN DAS HAUS ETWAS KOMPLIZIERTERE GESTALT ANNIMMT, WENN ES KELLER UND SPEICHER, WINKEL UND FLURE HAT, DANN BEKOMMEN UNSERE ERINNERUNGEN MEHR UND MEHR CHARAKTERISTISCHE ZUFLUCHTSORTE."

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(Un)endlicher Kosmos?

von Necla Anne Kalay

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Beim Anblick des klaren Nachthimmels scheint sich die Unendlichkeit des Raumes zu eröffnen: Sterne und Galaxien, egal wohin und wie weit man schaut. Gleich, wie groß unser Teleskop ist – immer erweist sich das Universum auch dort mit leuchtenden Objekten erfüllt, wo man mit kleineren Instrumenten nur Dunkelheit wahrgenommen hat. In Wirklichkeit ist die Größe des beobachtbaren Raumes begrenzt durch das Alter des Universums und die Geschwindigkeit des Lichtes. Das heißt, von noch ferneren Gebieten des Kosmos konnte uns bislang kein Licht erreichen, weil es noch nicht genügend Zeit hatte, die Weiten des Alls zu durchdringen.

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VON ANDEREN RÄUMEN

nach Michele Foucault

 

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W O R T E    Ü B E R    R Ä U M E

 


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