RÄUME

Bewegte Welten

Film als Entwurfswerkzeug.

Künstlerisch Experimentelle Untersuchungen von Räumen im Architekturstudium.

Die Bewegung des Universums

… ist nicht nur ein einfaches Drehen um eine Stadt,
sondern viel mehr ein Wechsel beziehungsweise ein Verhalten auf Gegensätze. So entstehen Neuerungen welche wieder zu neuen Bewegungen führen.


Von Fabio Scharfen und Leon Burens

RÄUMLICHE TIEFE

von Anjana Tuladhar


Illustrationen zur Wahrnehmung von Raum.

Netz

von Anne Scriba und Michael Heuss


Unsere Zeit lässt sich als Zeitalter des Raumes begreifen.
Wir leben im Zeitalter der Gleichzeitigkeit,
des Aneinanderreihens, des Nahen und Fernen, des
Nebeneinander und des Zerstreuten.

Stabile Bilder vs bewegte Bilder

Textresearch von Rafael Jerzy Chroboczek und Tristan Leon Scholz


 

Stabile Bilder werden zugunsten bewegter Bilder, welche sofort wieder verschwinden, ersetzt. – eine Performative Untersuchung zu Paul Virilio.

Heterotopien

Textreseach von Tizian Rein & Ibra Ahulu N‘Diaye


 

Michel Foucault – Von anderen Räumen

Der Raum ist das Resultat von Aktivität

von Paula Schumacher und Solveig Marie Abel


Textresearch über PRAKTIKEN IM RAUM von Michel de Certeau

Die Wahrnehmung der umgebenden Welt

Die Wahrnehmung der umgebenden Welt kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen. Die dynamische Wahrnehmung stellt jene Welt als Strecke dar, auf der man sich bewegt. Dabei durchquert man den Raum und nimmt Kenntnis von ihm. Diese Art der Wahrnehmung ist an ein Übergewicht der muskulären und olfaktorischen Wahrnehmung gebunden. Die Welt kann jedoch auch statisch bzw. strahlenförmig wahrgenommen werden. Hierbei werden aufeinanderfolgende Kreise um sich herum angeordnet und der Fokus liegt auf den beiden Oberflächen Himmel und Erde.

Jan Rolink

MENSCH UND RAUM

Der Spielraum des Handelns


von Jan Rolink

Ludens Facilis – Gabriel Palombo

Interstellar Overdrive – Ludens Facilis

FADENSPINNER

von Viola Pritzkau und Denise Zorn


Die Natur, dieser mächtige Mythos, verwandelt sich in eine Fik- tion, in eine negative Utopie: Sie ist bloß noch der Rohstoff. Henri Lefebvre

Spinnen spinnen Fäden. Netz.
Erst Herbst, dann Winter. Gesetz.
Urgewalt. Urmutter. Ursprung. der Urraum. verkannt. vergessen. erstickt. nur noch Traum. Natur.

„1440 – Das Glatte und das Gekerbte“

Deleuze, Gilles/ Guattari, Félix (1980)

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Mit dem Verhältnis zwischen den im Raum befindlichen Menschen und der ihnen
gegenüberstehenden Ordnungssystematik beschäftigen sich Gilles Deleuze und Félix
Guattari in ihrem Buch „Tausend Plateaus“. Darin stellen sie einem „gekerbten Raum“,
der durch Grenzen und Reglementierungen bestimmt ist, den Raum der Sesshaften,
einen „glatten Raum“, der durch Offenheit bestimmt und grenzenlos ist, den Raum der
Nomaden entgegen. Der glatte Raum ist Grundlage für die Entwicklung der
Kriegsmaschinerie, während der Staatsapparat den gekerbten Raum schafft. Sie
existieren allerdings beide nur aufgrund ständiger Vermischung: „der glatte Raum wird
unaufhörlich in einen gekerbten Raum übertragen und überführt; der gekerbte Raum
wird ständig umgekrempelt, in einen glatten Raum zurückverwandelt“. Nichts desto
trotz sind sie ganz klar theoretisch voneinander unterscheidbar.

SOCIAL RELATIVITY

von Paula Kessing und Ruth März
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EINE PERFORMATIVE UNTERSUCHUNG ZU GEORG SIMMEL

Unter der Erde

Danilo Ristovski und Fabio Burghardt
Evangelos Stafylidis
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Zwei ähnliche und doch unterschiedliche Videoarbeiten.

REVIEW: FENSTER IM BUNKER

LEAR-Ausstellung der Masterclass Corporate Architecture
15. – 18. März 2018.

 

VIDEORESEARCH

von Verena Gesele und Mirjam Wähnelt
 

M O T I F

von Nolwenn Pronost und Marina Weigl

P O T P O U R R I

von Peri de Bragança und Nora Okko

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Hannah Arendt schreibt in ihrem Text „Der Raum des Öffentlichen und der Bereich des Privaten“ über die Entwicklung dieser Themen in verschiedenen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontexten.
Ein Phänomen, das sie beschreibt, ist die Massengesellschaft.
Sie schreibt über die Verlassenheit und den Realitätsverlust der Menschen, der als Folge von Beziehungslosigkeit in dieser entsteht. Sie begründet dies damit, dass die Massengesellschaft nicht nur den öffentlichen sondern auch den privaten Bereich zerstört.
An dieses Phänomen möchten wir anknüpfen, da diese Art der Gesellschaftsform auch heute noch existiert und auch zukünftig noch existieren wird, wobei sie einer steten Weiterentwicklung unterliegt.

Kurt Lewin – Kriegslandschaft

Hügel und Tal,
Die Grenze der Gegend,
rauchiger Stahl
verblichen im Nebel.

Die Landschaft formt den Raum,
obgleich das Erlebte
Ersichtlich scheint
oder doch in weiter Ferne bleibt.

Ein Gegenstand
in Frieden ummantelt,
bleibt doch ein Leben lang
im Gefecht verankert.

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GRENZEN

von Elisa Kania und Eva Zimmermanns
 
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Ursprünglich definierten sich Städte durch ihre klaren Grenzen, die durch Mauern spürbar waren und gleichzeitig als undurchdringbar galten.
Im Laufe der Zeit verloren diese an Notwendigkeit, da Sie nicht mehr zum Schutz benötigt wurden. Dies ermöglichte eine Ausbreitung der Vorstädte, wodurch das menschliche
Empfinden, ab wann man sich in einer Stadt befindet, mehr und mehr verschwand.
Durch die Industrialisierung erweiterten sich auch die Handelswege.
Die Revolution des Transportwesens trug durch das ständige Durchqueren der städtischen Grenzen ebenfalls zu deren Auflösung bei.

DIE POETIK DES RAUMES

denken mit Gaston Bachelard

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„[D]EM HAUS IST ES ZU DANKEN, DASS EINE GROßE ANZAHL UNSERER ERINNERUNGEN >UNTERGEBRACHT< SIND, UND WENN DAS HAUS ETWAS KOMPLIZIERTERE GESTALT ANNIMMT, WENN ES KELLER UND SPEICHER, WINKEL UND FLURE HAT, DANN BEKOMMEN UNSERE ERINNERUNGEN MEHR UND MEHR CHARAKTERISTISCHE ZUFLUCHTSORTE."

(Un)endlicher Kosmos?

von Necla Anne Kalay

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Beim Anblick des klaren Nachthimmels scheint sich die Unendlichkeit des Raumes zu eröffnen: Sterne und Galaxien, egal wohin und wie weit man schaut. Gleich, wie groß unser Teleskop ist – immer erweist sich das Universum auch dort mit leuchtenden Objekten erfüllt, wo man mit kleineren Instrumenten nur Dunkelheit wahrgenommen hat. In Wirklichkeit ist die Größe des beobachtbaren Raumes begrenzt durch das Alter des Universums und die Geschwindigkeit des Lichtes. Das heißt, von noch ferneren Gebieten des Kosmos konnte uns bislang kein Licht erreichen, weil es noch nicht genügend Zeit hatte, die Weiten des Alls zu durchdringen.

VON ANDEREN RÄUMEN

nach Michele Foucault

 

W O R T E    Ü B E R    R Ä U M E

 


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