von Teodora Duica
„Als Ziel meiner Reise hatte ich es vor Augen,… dass er die Kirche wirklich kennengelernt hat.“
ST. GERTRUD, KÖLN
St. Gertrud ist eine katholische Pfarrkirche im Agnesviertel der nördlichen Kölner Neustadt in unmittelbarer Nähe des Bahndamms.
Sie wurde durch den Architekten Gottfried Böhm 1960 entworfen und in den Jahren 1962 bis 1965 erbaut.
Der Kirchenbau basiert auf einer vielseitigen und verwinkelten Grundfäche, die mehrfach vor- und zurück-springt. Hohe, außen in Waschbeton ausgeführte Wände gehen direkt in die spitze, gefältelte Dachkonstruktion über. Der 40 Meter hohe Turm, dessen Erdgeschoss eine Marienkapelle bildet, steht nördlich separat auf einer fünfeckigen Grundfläche und geht fließend in die Dreiecksfächen seiner Spitze über.
DIE BILDERGESCHICHTE
Die Bildergeschichte nimmt den Betrachter mit auf eine Reise durch die Kirche und lässt ihn meine Erfahrungen und Wahrnehmungen beim Erkunden dieser entdecken. Durch einen schrittweisen Prozess wird zunächst das Gesamtbild dargestellt, um dann allmählich zu den feineren Details vorzudringen. Dabei präsentiert die Bildergeschichte eine imaginäre Führung durch die Kirche, die es dem Betrachter ermöglicht, die Atmosphäre zu spüren und den einzigartigen Stil des Brutalismus zu entdecken. Als Ziel meiner Reise hatte ich es vor Augen, dass der Betrachter am Ende, beim Betrachten der letzten Skizze, behaupten kann, dass er die Kirche wirklich kennengelernt hat.




