DRAWN ARCHITECTURE

Stadt, Treppen und Fenster


Teil zwei der Zeichenklasse der unit LEAR, SS 2020.

Ur-Arche

von Benedikt Mündelein und Fabio Bernardy


Raum und seine Wahrnehmung als ein Zusammenspiel vieler untrennbarer Ereignisse.

REGLOS

gezeichnete Stille


Eindrücke aus dem Wintersemester 2019/2020

Bewegte Welten

Film als Entwurfswerkzeug.

Künstlerisch Experimentelle Untersuchungen von Räumen im Architekturstudium.

Die Bewegung des Universums

… ist nicht nur ein einfaches Drehen um eine Stadt,
sondern viel mehr ein Wechsel beziehungsweise ein Verhalten auf Gegensätze. So entstehen Neuerungen welche wieder zu neuen Bewegungen führen.


Von Fabio Scharfen und Leon Burens

RÄUMLICHE TIEFE

von Anjana Tuladhar


Illustrationen zur Wahrnehmung von Raum.

Netz

von Anne Scriba und Michael Heuss


Unsere Zeit lässt sich als Zeitalter des Raumes begreifen.
Wir leben im Zeitalter der Gleichzeitigkeit,
des Aneinanderreihens, des Nahen und Fernen, des
Nebeneinander und des Zerstreuten.

Stabile Bilder vs bewegte Bilder

Textresearch von Rafael Jerzy Chroboczek und Tristan Leon Scholz


 

Stabile Bilder werden zugunsten bewegter Bilder, welche sofort wieder verschwinden, ersetzt. – eine Performative Untersuchung zu Paul Virilio.

Heterotopien

Textreseach von Tizian Rein & Ibra Ahulu N‘Diaye


 

Michel Foucault – Von anderen Räumen

Der Raum ist das Resultat von Aktivität

von Paula Schumacher und Solveig Marie Abel


Textresearch über PRAKTIKEN IM RAUM von Michel de Certeau

Die Wahrnehmung der umgebenden Welt

Die Wahrnehmung der umgebenden Welt kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen. Die dynamische Wahrnehmung stellt jene Welt als Strecke dar, auf der man sich bewegt. Dabei durchquert man den Raum und nimmt Kenntnis von ihm. Diese Art der Wahrnehmung ist an ein Übergewicht der muskulären und olfaktorischen Wahrnehmung gebunden. Die Welt kann jedoch auch statisch bzw. strahlenförmig wahrgenommen werden. Hierbei werden aufeinanderfolgende Kreise um sich herum angeordnet und der Fokus liegt auf den beiden Oberflächen Himmel und Erde.

Jan Rolink

MENSCH UND RAUM

Der Spielraum des Handelns


von Jan Rolink

VENEDIG

Exkursion


Mensch und Raum

RÜCKBLICK

INTERLACED | INTERSTELLAR OVEDRIVE


Ausstellung im Kunsthaus Rhenania Köln.
19. - 23. Juni 2019

INTERSTELLAR SCOUT

INTERSTELLAR SCOUT – Nils Schmidt

„entweder du partizipierst, oder du partizipierst nicht“

von Kevin BROST und Sabine ALBERT


„Ich denke an etwas wabenha es“ – Manuela Mehrwald, Köln (2019)

[at·mo] sphä·re

simon schnittker

entwurf raumschi : [at·mo] sphä·re
zielsetzung: die übersetzung eines raumschi s in eine erlebbare atmosphäre

MOOD DE LA SOCIETÉ

MOOD DE LA SOCIETÉ - Ana Tiripa - Anne Dittrich


Der Mensch ordnet, um zu erkennen.
Strukturen und Bedeutungszuweisungen ermöglichen ihm, sich das Unbekannte durch allgemeingültig übereinstimmende Einordung von Dingen näherzubringen und zu erklären.
Es gibt keinen echten Ersatz für Gesellschaft.
Der Mensch ist ein Rudeltier und braucht gesellschaftliche Gefüge. Isolation ist nicht gut für ihn.
Kunst ist eine Notwendigkeit menschlicher Expression Technikgläubigkeit kann man als eine Art neue Religion beschreiben;
man vertraut in ihre Unfehlbarkeit
Technik ist gleich Nicht­Natur.
Sie kann diese nur imitieren
Raumfahrt hat Folgen: weniger Gestaltungsfreiheit, engere Raumverhältnisse, geringere Privatsphäre, weniger Ausweichmöglichkeiten; Vergleich Haftstrafe
Das Raumschi ist ein Medium.

ESPACE ET VERTICALITÉ TRIDIMENSIONELLE – NOLWENN PRONOST

Interstellar Overdrive – Raumstation

Dies ist eine Utopische Narration

Ziel:

Exkursion im Weltall. Projekt-Entwurf, Grundstücksbesichtigung, Analyse, Litteratur, Referenzen, Theorie, Konzept, Durchführung, Fragen, Rückfragen, entwerfen, Fehler machen, weiter Arbeiten, Konstruktionsprinzip entwerfen, Projekt Machbarkeit Durchführbarkeit einschätzen, Konstruktion adaptieren, Materialien auflisten, besorgen, vorbereiten, losfliegen.

CRYSTAL ARCH – LUCY GIABAT

Interstellar Overdrive

GREENSPACE 1.0 – MARTIN VAN ELTEN

Interstellar Overdrive

Warum sollten die Menschen im Weltraum arbeiten und leben ?

Inspiration

Als Overview-E ekt wird das Phänomen be-schrieben, das Raumfahrer erleben, wenn sie zum ersten Mal den Planeten Erde aus dem Weltall sehen. Der Begri wurde geprägt durch das gleichnamige Buch von Frank Whi-te aus dem Jahr 1987. Der Overview-E ekt wird als Erfahrung beschrieben, die die Pers-pektive auf den Planeten Erde und die darauf lebende Menschheit verändert. Grundlegen-de Merkmale sind ein Gefühl der Ehrfurcht, ein tiefes Verstehen der Verbundenheit allen Lebens auf der Erde und ein neues Emp n-den der Verantwortung für unsere Umwelt.

 

Ludens Facilis – Gabriel Palombo

Interstellar Overdrive – Ludens Facilis

GIBT ES GRENZEN IM UNIVERSUM?

INTERVIEW MIT TIM RUSTER, MITARBEITER IM PLANETARIUM KÖLN, ASTRONOMISCHER SCHRIFTSTELLER


Rafael Abarico und Paula Rehberg

Fragen an einen Philosophen

Anja Jokanovic und Franziska Thielen

MUSTER UND ORNAMENT

Rückblick auf "Experimenteller Raum I" WS 18-19
Unter Anleitung von Lyoudmila Milanova

RELEASE

LEAR Vol. II
Publikation des Laboratory for Experimental Architecture, Art and Research

19. Juni 2019 | 19 Uhr

Kunsthaus Rhenania

INTER

-LACED
-STELLAR OVERDRIVE

KUNSTHAUS RHENANIA | 19. – 23. Juni 2019

VERNISSAGE: Mittwoch 19 Juni, 19 Uhr

REVIEW CIAD TEA

Rückblick auf die Veranstaltungsreihe CIAD TEA.

Die Veranstaltung CIAD/ TEA ermöglicht den Studierenden, Ziele, Aufgaben, Potenzial von, aber auch Kritik an Corporate Architecture herauszukristallisieren. Mit einem jeweils extra zur Veranstaltung eingeladenen und mit einbezogenen Gast entstehen experimentelle Präsentationsstrategien, die von künstlerischen Interventionen, experimenteller Architektur über Installationen, Lecture Talks und Performances gehen. Es wird Tee geben.

FILMING INTERSTELLAR

Videoresearch als Tool der Analyse.

Bewegte Bilder können fesseln. In kürzester Zeit können sie eine große Menge an Informationen liefern und gemeinsam mit Ton auch räumliche Atmosphären transportieren. Zusammenhänge lassen sich künstlich neu zusammensetzen und ermöglichen so das Entwerfen eines immateriellen Raumes. Richtig eingesetzt kann das Medium Video auf emotionale Weise Inhalte vermitteln und ist daher ein gutes Analysewerkzeug.

an mehreren Orten gleichzeitig

von Sabine Albert und Kevin Brost


Debatte über den geographischen Determinismus

von Tom Böhm und Samad Ahmed

zwischen den Relationen bestehen

von Joost Jansohn und Vasiliki Togusidou


 

HAIKU

ÜBUNG AUS DEM KÜNSTLERISCH EXPERIMENTELLEN ENTWERFEN

CIAD TEA: CORPORATE ARCHITECTURE?

CIAD/ TEA
ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGSREIHE DER UNIT LEAR 
mittwochs 16:30 -17:30 Uhr

28.11.2018 | DICKHAUS
Marco Bornemann und Max Dickhaus. Lichtinstallation.

05.11.2018 | EIN DISKURS ZUM SELBST DER ARCHITEKTUR.
Anna Spiekermann und Paulina Kuhn. Perfomative Raumstrategie. Soundinstallation.

12.12.2018 | VERLIERT DAS ARCHITEKTONISCHE WERK SEINE SELBSTBEZOGENHEIT ?
Anna Spiekermann und Paulina Kuhn. Perfomative Raumstrategie. Soundinstallation.

16.01.2019 | CORPORATE ARCHITECTURE X URBAN DESIGN
Lea Müller und Jana Gregorczyk. Partizipativer Workshop zur Zukunft der Stadt.

23.01.2019 | T.N. – TITULUS NOMINANDUM
Aline Kremer und Jochen Reetz von DIIIP Architektur. Perfromance.

30.01.2019 | COVERED IDENTITY
Lily Jafari und Guillermo Federico Heinze. Ausstellung. Performance.

06.02.2019 | U-IMPRINTED
Moses Pöhls und Christina Knak. Installation. Interaktive Performance.

13.02.2019 | LICHTBETON: MASSIVITÄT UND TRANSPARENZ
Johannes Alex und Dr. Ing. Andreas Roye von der LUCEM GmbH sprechen über Anwendungsmöglichkeiten von Lichtbeton in der Architektur.

RAUMTHEORIE

WIR LESEN RAUMTHEORIEN.

Die erste Aufgabe dient der Konzeptfindung und ermöglicht eine theoretisch-abstrakte Auseinandersetzung mit dem Thema Raum. Durch die theoretische Grundlage können die Rahmenbedingungen für den Entwurf entwickelt und verfeinert werden.

Interstellar Overdrive

picture from 2001: filming the future, Piers Bizony, Aurum Press limited


15 Studierende der TH Köln bewegen sich mit ihren selbstgebauten Raumschiffen in Richtung der Raumstation Interstellar Overdrive #02. Bei der Raumstation handelt es sich um eine Atelier- und Wohneinheit auf der sich die Studierenden zu einem zweiwöchigen Architektursymposium treffen, um dort Arbeiten zu dem Thema „Zukunft außerhalb der Erde“ in Form von zwei- und dreidimensionalen Zeichnungen und plastischen Modellen zu entwickeln.

DER ANDERE RAUM

von Julia Gralka und Nina Juncker


ICH BIN AN EINEM ORT OHNE ORT.
 

FADENSPINNER

von Viola Pritzkau und Denise Zorn


Die Natur, dieser mächtige Mythos, verwandelt sich in eine Fik- tion, in eine negative Utopie: Sie ist bloß noch der Rohstoff. Henri Lefebvre

Spinnen spinnen Fäden. Netz.
Erst Herbst, dann Winter. Gesetz.
Urgewalt. Urmutter. Ursprung. der Urraum. verkannt. vergessen. erstickt. nur noch Traum. Natur.

SOUGH

von Andreas Guenduez und Rukiyatu Sumogara

DRAWING CLASS

17/18 Sample

 

PARASITE OBJECT

Nähworkshop in der UNIT LEAR

 

INS NETZ GEGANGEN

zu Besuch im K21

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Kunst und Architektur sind per se nicht voneinander zu trennen. Architektur ist Kunst. Kunst macht Architektur. Besonders deutlich wird diese Beziehung, wenn ein Architekt im Kunstmuseum ausstellt, und Kunst macht. Oder Architektur. Mit unserem Wahlmodul „Einführung in die Ausstellungsarchitektur“ waren wir in Düsseldorf im K21. Ein immer wieder eindrucksvoller Ort, nicht nur als Student.

„1440 – Das Glatte und das Gekerbte“

Deleuze, Gilles/ Guattari, Félix (1980)

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Mit dem Verhältnis zwischen den im Raum befindlichen Menschen und der ihnen
gegenüberstehenden Ordnungssystematik beschäftigen sich Gilles Deleuze und Félix
Guattari in ihrem Buch „Tausend Plateaus“. Darin stellen sie einem „gekerbten Raum“,
der durch Grenzen und Reglementierungen bestimmt ist, den Raum der Sesshaften,
einen „glatten Raum“, der durch Offenheit bestimmt und grenzenlos ist, den Raum der
Nomaden entgegen. Der glatte Raum ist Grundlage für die Entwicklung der
Kriegsmaschinerie, während der Staatsapparat den gekerbten Raum schafft. Sie
existieren allerdings beide nur aufgrund ständiger Vermischung: „der glatte Raum wird
unaufhörlich in einen gekerbten Raum übertragen und überführt; der gekerbte Raum
wird ständig umgekrempelt, in einen glatten Raum zurückverwandelt“. Nichts desto
trotz sind sie ganz klar theoretisch voneinander unterscheidbar.

SOCIAL RELATIVITY

von Paula Kessing und Ruth März
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EINE PERFORMATIVE UNTERSUCHUNG ZU GEORG SIMMEL

Unter der Erde

Danilo Ristovski und Fabio Burghardt
Evangelos Stafylidis
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Zwei ähnliche und doch unterschiedliche Videoarbeiten.

REVIEW: FENSTER IM BUNKER

LEAR-Ausstellung der Masterclass Corporate Architecture
15. – 18. März 2018.

 

VIDEORESEARCH

von Verena Gesele und Mirjam Wähnelt
 

M O T I F

von Nolwenn Pronost und Marina Weigl

P O T P O U R R I

von Peri de Bragança und Nora Okko

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Hannah Arendt schreibt in ihrem Text „Der Raum des Öffentlichen und der Bereich des Privaten“ über die Entwicklung dieser Themen in verschiedenen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontexten.
Ein Phänomen, das sie beschreibt, ist die Massengesellschaft.
Sie schreibt über die Verlassenheit und den Realitätsverlust der Menschen, der als Folge von Beziehungslosigkeit in dieser entsteht. Sie begründet dies damit, dass die Massengesellschaft nicht nur den öffentlichen sondern auch den privaten Bereich zerstört.
An dieses Phänomen möchten wir anknüpfen, da diese Art der Gesellschaftsform auch heute noch existiert und auch zukünftig noch existieren wird, wobei sie einer steten Weiterentwicklung unterliegt.


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